SCHÜLERAUSTAUSCH USA

usa t Schüleraustausch mit der Eagle River High-School in Eagle River, Alaska, USA 16.09. -17.09.2017.

Montag 25.09.17: 8:30, Muedigkeit im Schulfoyer, der Bus hat mal wieder Verspaetung… 8:40, der Bus immer noch nicht da… 8:50, schlechte Stimmung unter allen Schuelern 9:10, der Magic Bus ist da und es kann endlich losgehen :D Also alle Rucksaecke und Jacken geschnappt und ab in den Bus. Nach ca. 2 Stunden Fahrt entlang der Kueste und einem kurzen Halt an einer Aussichtsplattform, haben wir unser erstes Ziel erreicht, das Alaska-Wildlife-Conservation-Center. Dort hatten wir ...

 

 

... zum ersten Mal die Gelegenheit, Elche, Baeren und Woelfe hautnah zu betrachten. Nach einem, im wahrsten Sinne des Wortes, “wilden” Fotoshooting, ging es wieder zurueck in den Bus und auf zum naechsten Stopp: Ein eisiger See mit Blick auf den Gletscher, tiefblaues Wasser, Lachse im Fluss nebenan. Es lebe die Natur! Nach einer Weile freudigen Steinehuepfens, mussten wir diesen wunderschoenen Ort auch leider wieder verlassen. Doch der naechste Stopp hob die Stimmung mit einer unerwarteten, suessen Ueberraschung, dem groessten Schokobrunnen der Welt, heimisch im Alaska Wild Berry Products Shop. Alles in Allem ein aufregender Tag.


Der Elch

Nach dem Lagerfeuer fuhr ich (Valentin Klinger) mit meinem Austausschueler nach Hause. Ich wollte gerade schlafen gehen als es an der Tuer klopfte und Alexander Wolfsperger mir erzaehlte, dass Frau’s Mann endlich den langersehnten Elch geschossen hat. Nun brauchte er starke Maenner (und Frauen), um diesen den Berg runter zu tragen. Wir fuhren schnell zu Frau’s Haus, in welchem wir von ihr mit Kleidung, Rucksaecken, Taschenlampen sowie Notfallnahrung ausgestattet wurden. Dann ging es weiter Richtung Wald. Gegen 22:45 Uhr fingen wir an den Hiking Trail zu besteigen, welcher uns nach circa 45 Minuten steil bergauf zu der besagten Stelle fuehrte. Dort warteten bereits die beiden erfolgreichen Jaeger, die den Elch teilweise schon zerlegt hatten. Gegen 1:00 Uhr nachts war der Elch dann vollstaendigt zerlegt und die circa 220 Kilogramm Fleisch in die Rucksaecke verladen. Nun kam der haerteste Teil, und zwar der Abstieg. Wir waren acht starke Maenner (und Frauen), inklusive den Deutschen Alexander Wolfsperger, Maximilian Schweyer, Emily Daub und Valentin Klinger, mit jeweils Rucksaecken zwischen 30 und 50 Kilogramm Fleisch. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen und dementsprechend war der Weg sehr rutschig. Gegen 2:15 Uhr erreichten wir die beiden Pick-up Trucks und fuhren voller Erleichterung und Euphorie nach Hause. Am naechsten Morgen wurde um 10:00 Uhr der Grill angeschmissen und es gab frische Elch-Steaks zum Fruehstueck. 


Bericht 4

Am Freitag begann der Tag wie jeder andere. In der 5. und 6. Stunde fand eine Zeremonie in der Turnhalle statt, bei der Migranten aus 23 verschiedenen Ländern ihre amerikanische Staatsbürgerschaft erhielten. Nachmittags unternahmen einige Schüler etwas mit den Familien, zum Beispiel gingen einige wandern oder schauten beim Sport ihrer Austauschpartner zu. Samstag startete unser Ausflug in das Sealife Center in Seward sehr früh, trotz der Verspätung des Buses. Als wir ankamen, gingen wir auf eine kleine Shoppingtour und spaeter zum Essen in die Stadt. Einige von uns bekamen beim Bezahlen des Essens allerdings unerwartete Probleme, weil sie in einer Gruppe von 13 Personen unterwegs waren und daher 44$ Trinkgeld nachzahlen mussten. Nach unserem Shoppingtrip haben wir eine Stunde Zeit gehabt, um die Aquarien im Sealife Center auf eigene Faust zu erkunden. Spaeter sezierten wir in Workshops Tintenfische und zerquetschen Glühwürmchen, damit sie im Dunkeln leuchten. Danach mussten wir uns zum Schlafen fertigmachen, da wir im Sealife Center übernachtet haben. Auf der Rückfahrt am Sonntagmorgen konnten wir Belugawale in einer wunderschönen Bucht beobachten.

Emily, Federica, Sebastian, Andra


Bericht 3
Am Mittwoch (20.09.) haben wir angefangen in den Deutschklassen unsere vorbereiteten Praesentationen zu halten. Wir berichteten ueber deutsche Dinge wie typisch deutsches Essen, deutsche Musik und natuerlich das Goethe-Gymnasium. Die Bilder unseres schoenen alten Schulgebaeudes haben die Schueler besonders beeindruckt. Nach der Schule ging es wieder in die Natur. Im “Nature Center“ wurden wir durch den Wald gefuehrt, haben viel ueber Pflanzen und Tiere gelernt und natuerlich gehofft, einen Baeren zu sehen. Leider haben wir weder Baeren noch Elche gesehen, dafuer einige Lachse. Auf der Heimfahrt haben wir aus dem Busfenster dann doch noch einen Elch gesehen, der einfach nur so am Strassenrand stand. Nach einem kurzen Fotostopp ging es wieder nach Hause. Den Donnerstagvormittag (21.09.) verbrachten wir wie immer in der Schule und hielten unsere Praesentationen. Den Donnerstagnachmittag verbrachten wir mit unseren Familien und einige Schueler sind mit Frau Doerry zum Schiessstand gefahren.  


Bericht 2

Am Montag begann der Tag fuer viele sehr früh. Wir trafen uns um 7.30 Uhr im Deutschraum. Jeder Schultag hat hier sechs Schulstunden. Zwischen der 3. und 4. Stunde gibt es eine 45 minütige Lunchpause. Nachmittags gehen viele SchülerInnen zum Schulsport. An der Schule werden viele verschiedene Sportarten angeboten. Nach der Schule hatten wir frei und viele sind mit ihrer Gastfamilien in eine der riesigen amerikanischen Malls einkaufen gegangen. Am Dienstagmorgen wurden wir alle in der Bibliothek der Eagle River Highschool mit einem amerikanischen Frühstueck empfangen. Es gab Bagels, Muffins, Donuts, Obst und vieles mehr. Im Anschluss hatten wir Zeit, um unsere Präsentationen fertigzustellen oder unsere Austauschpartner in den Unterricht zu begleiten. Um 14.30 Uhr begann unsere Wanderung auf den Berg Baldy. Der Aufstieg war sehr anstrengend, weil es sehr steil war, jedoch schaffte es jeder zur Spitze, worauf wir ziemlich stolz waren. Am Ende wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt!

Celina, Olivia, Carlotta


Bericht 1 

Unser Schüleraustausch startete am Karlsruher Hbf. um 10:40 Uhr. Vollbepackt und hochmotiviert nahmen wir um 11 Uhr den ICE nach Frankfurt am Main. Eine Stunde später trafen wir ein und sogleich begann ein Laufmarathon zur Gepäckaufgabe. Nach der ausgiebigen Sicherheitskontrolle und einer halbe Stunde Verspätung (das Flugzeug hatte die Müllbeutel vergessen) konnten wir endlich losfliegen. Jetzt galt es sich knapp 10 Stunden zu beschäftigen. Durch ausreichend Essen, viele gute Filme und Vorfreude auf das Ziel, vergingen die Stunden schnell. Außerdem wurden wir reichlich belohnt: Man konnte die ewige Schneelandschaft Grönlands beobachten und die treibenden Eisschollen der Arktis. Gegen 15: 30 Uhr, alaskanische Zeit, kamen wir endlich an. Am Flughafen wurden wir sehr herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt und sind sogleich losgezogen zu unserem neuen Zuhause für die nächsten zwei Wochen. Manche genossen noch eine amerikanische Pizza (über die Qualität lässt sich streiten) und danach ging wahrscheinlich bei allen schon sehr schnell das Licht aus.

Unsere Sonntagmorgen starteten unterschiedlich - manche gingen in die Kirche, andere genossen ausgiebig das amerikanische, fetttriefende Frühstück. Anschließend gingen die meisten wandern oder besuchten die “Stadt”. Am Nachmittag trafen wir uns alle bei einer der amerikanischen Gastfamilien zum BBQ. Die Abende wurden wieder getrennt verbracht. Manche erlebten noch ein Lagerfeuer, spielten Spiele mit den Gastfamilien oder schauten sich den hervorragenden Sonnenuntergang bei klarem Wetter an.

Alex, Hannah, Max, Lea